Reinigung, Räumung und Hausbetreuung aus allen Salzburger Gauen im Vergleich

Wasserhärte in der Stadt Salzburg und was sie beim Putzen ändert

Laut Salzburg AG liegt das Wasser in 90 Prozent der Stadt bei 9 bis 11 Grad deutscher Härte. Was das für Kalkränder, Dosierung und Entkalken bedeutet.

Wasserhahn über einem Spülbecken
Kurz gesagt

Die Salzburg AG gibt für rund 90 Prozent ihres Versorgungsgebiets in der Stadt Salzburg eine Härte von 9 bis 11 °dH an, also mittelhart. In Randlagen reicht der Wert bis 18 °dH. Für den Haushalt heißt das: Waschmittel nach dem Bereich „mittel“ dosieren, Glas und Armaturen nach dem Duschen abziehen und Geräte etwa alle ein bis drei Monate entkalken.

Wer in die Stadt Salzburg zieht, fragt sich oft, warum die Duschwand nach zwei Wochen milchig ist, obwohl das Wasser angeblich so gut ist. Beides stimmt: Das Wasser hat Trinkwasserqualität und enthält trotzdem genug gelösten Kalk, um Spuren zu hinterlassen.

Wie hart ist das Wasser in Salzburg?

Die Salzburg AG versorgt die Stadt Salzburg sowie Teile von Grödig und Saalfelden. Rund 90 Prozent des Wassers kommen aus den Grundwasserwerken Glanegg und St. Leonhard und über die Tauglleitung, der Rest aus fünf Quellgruppen im Norden und Osten der Stadt.

  • Für 90 Prozent des Versorgungsgebiets nennt der Versorger 9 bis 11 °dH, das ist der mittelharte Bereich
  • In Randzonen liegt die Härte zwischen 9 und 18 °dH
  • Die Tiefenbachquellen liefern mit 17 bis 18 °dH das härteste Wasser, die Hochbehälter Kapuzinerberg und Mönchsberg liegen bei 9 bis 11 °dH

Wer außerhalb der Stadt wohnt, bekommt das Wasser meist von der eigenen Gemeinde oder einer Wassergenossenschaft. Den genauen Wert für die eigene Adresse nennt immer der zuständige Versorger, oft steht er auch auf der Wasserrechnung.

Erklärfilm: WasserhärteVideo: Umweltbundesamt auf YouTube · Beim Abspielen werden Daten an YouTube (Google) übertragen, siehe Datenschutz.

Was bedeutet mittelhartes Wasser im Alltag?

Mittelhartes Wasser ist kein Problem für die Gesundheit. Es zeigt sich dort, wo Wasser verdunstet: an Glas, Fliesenfugen, Armaturen, im Wasserkocher und im Bügeleisen. Je wärmer das Wasser, desto schneller fällt Kalk aus. Deshalb verkalken Boiler und Kaffeemaschinen schneller als ein Kaltwasserhahn.

Wassertropfen an einer Glasduschwand
Kalkflecken auf Glas entstehen beim Verdunsten, nicht beim Duschen selbst.

Waschmittel richtig dosieren

Auf jeder Waschmittelpackung steht eine Dosiertabelle für weich, mittel und hart. In der Stadt Salzburg passt meist die mittlere Spalte. Mehr Pulver wäscht nicht sauberer, es bleibt in den Fasern und macht Handtücher steif. Wer in einer Randlage mit Werten über 14 °dH wohnt, nimmt die Angabe für hart.

Kalk an Glas und Armaturen vermeiden

  • Duschwand und Glastüren nach dem Duschen mit einem Abzieher trocknen, das dauert eine halbe Minute
  • Armaturen mit einem Mikrofasertuch nachwischen, wie man es richtig wäscht, steht im Beitrag über Mikrofasertücher
  • Einmal pro Woche einen Kalklöser oder verdünnte Zitronensäure verwenden, kurz einwirken lassen, gründlich abspülen
  • Auf Naturstein wie Marmor keine Säure, siehe Marmor reinigen

Wie oft muss man Geräte entkalken?

Bei 9 bis 11 °dH reicht es meist, Wasserkocher und Kaffeemaschine alle ein bis drei Monate zu entkalken, je nach Nutzung. Viele Vollautomaten fragen die Wasserhärte bei der Einrichtung ab. Dort den Wert des eigenen Versorgers eintragen, dann meldet sich das Gerät zur richtigen Zeit.

Wann eine Reinigungsfirma sinnvoll ist

Starke Kalkschichten in Bad und Küche, etwa nach langem Leerstand oder vor einer Wohnungsübergabe, entfernt eine Grundreinigung. Für den laufenden Haushalt reicht meist eine regelmäßige Haushaltshilfe, die das Abziehen und Nachwischen übernimmt. Was das kostet, zeigt der Rechner Wohnungsputz-Preis.

Passend dazu: Vinylboden und Laminat reinigen, Feuchte Wände und Messing und Kupfer reinigen.

Häufige Fehler

  • Säurehaltige Kalklöser auf Marmor oder Kalkstein verwenden, das raut die Oberfläche dauerhaft auf.
  • Waschmittel nach der Spalte „hart“ dosieren, obwohl das Wasser mittelhart ist.
  • Kalklöser stundenlang einwirken lassen, Dichtungen und verchromte Oberflächen leiden.
  • Den Wasserhärtewert einer Website übernehmen statt den des eigenen Versorgers.

Betriebe für Grundreinigung im Land Salzburg ansehen →

Kalk im TrinkwasserVideo: GELSENWASSER AG auf YouTube · Beim Abspielen werden Daten an YouTube (Google) übertragen, siehe Datenschutz.

Häufige Fragen

Wie hart ist das Wasser in der Stadt Salzburg?

Laut Salzburg AG für etwa 90 Prozent des Versorgungsgebiets 9 bis 11 °dH, also mittelhart. In Randzonen bis 18 °dH.

Woher kommt das Salzburger Leitungswasser?

Rund 90 Prozent aus den Grundwasserwerken Glanegg und St. Leonhard sowie über die Tauglleitung, der Rest aus fünf Quellgruppen.

Brauche ich in Salzburg eine Entkalkungsanlage?

Für mittelhartes Wasser ist sie meist nicht nötig. Regelmäßiges Abziehen, richtig dosiertes Waschmittel und gelegentliches Entkalken der Geräte reichen in der Regel.

Wo finde ich den Wert für meine Adresse?

Beim zuständigen Wasserversorger: in der Stadt die Salzburg AG, sonst die Gemeinde oder Wassergenossenschaft. Oft steht der Wert auch auf der Rechnung.

Welche Waschmitteldosierung passt?

Bei 9 bis 11 °dH die Angabe für mittlere Wasserhärte auf der Packung.

Wie oft soll ich die Kaffeemaschine entkalken?

Bei mittelhartem Wasser etwa alle ein bis drei Monate, je nach Nutzung. Am besten die Wasserhärte im Gerät einstellen.

Ist kalkhaltiges Wasser ungesund?

Nein. Kalzium und Magnesium sind natürliche Bestandteile von Trinkwasser. Kalk ist ein Putz- und Geräteproblem, kein Gesundheitsproblem.

Quelle: Salzburg AG: Unser Trinkwasser – Wasserversorgung Salzburg (salzburg-ag.at, abgerufen 09.10.2026)

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